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		<title>DAS STATUS-MODELL &#8211; WIE ICH IN JEDER SITUATION DIE OBERHAND BEHALTE</title>
		<link>https://andrea-stasche.de/2017/03/28/status-modell/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[marcaze]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Mar 2017 09:20:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das Status-Modell]]></category>
		<category><![CDATA[Status]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Sie nehmen sich vor, Ihrem Kollegen endlich mal die Meinung zu sagen. Wenn Sie ihm dann gegenüber stehen, kommen Sie sich klein und unwichtig vor. Ihre eigenen Argumente...</p>
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<a href='https://andrea-stasche.de/wp-content/uploads/2016/04/status-modell.jpg'><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="350" src="https://andrea-stasche.de/wp-content/uploads/2016/04/status-modell.jpg" class="attachment-medium_image_(crop) size-medium_image_(crop)" alt="" srcset="https://andrea-stasche.de/wp-content/uploads/2016/04/status-modell.jpg 600w, https://andrea-stasche.de/wp-content/uploads/2016/04/status-modell-300x175.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>

<p>&nbsp;</p>
<p>Sie nehmen sich vor, Ihrem Kollegen endlich mal die Meinung zu sagen. Wenn Sie ihm dann gegenüber stehen, kommen Sie sich klein und unwichtig vor. Ihre eigenen Argumente prallen an ihm ab. Sie schaffen es nicht, ihn von Ihrer Meinung zu überzeugen, obwohl Sie sich intensiv auf dieses Gespräch vorbereitet haben. Sie erreichen Ihr Ziel nicht. Kennen Sie solche Situationen?</p>
<p>Wenn ja: Trösten Sie sich – es geht vielen Menschen so. Bei dieser Situation handelt es sich um ein klassisches Statusspiel. Es gibt bestimmte Regeln, die – wenn wir sie uns bewusst machen und anwenden – die Situation zu unseren Gunsten verändern können.</p>
<p>Oft spielen Menschen den starken Mann bzw. die starke Frau, obwohl sie im Innern keineswegs so sicher und entschlossen sind. Umgekehrt kann es auch sein, dass jemand nach außen eine untergeordnete Position einnimmt, innerlich aber einer klaren Strategie folgt und sie, trotz scheinbarer Unterlegenheit, am Ende durchsetzt. Die Fähigkeit, mit dem Status zu spielen, macht Manager und Führungskräfte häufig so erfolgreich. Schließlich geht es darum, in einem Gespräch eine bestimmte Wirkung zu erzielen, ein bestimmtes Ziel zu erreichen.</p>
<p>Das Statuskonzept geht auf den Theatermann Keith Johnstone zurück. Mit dem Prinzip der Wippe „Ich geh rauf und du gehst runter“, beschreibt er das Spiel zwischen Menschen, die den Hoch- oder Tiefstatus einnehmen. Dieses Statusspiel wird ständig von allen Menschen in allen Altersklassen, überall auf der Welt gespielt.</p>
<p>Der Status selbst beschreibt das situative Machtverhältnis in der <a href="https://andrea-stasche.de/rhetorik-seminar/">Kommunikation</a> und die damit verbundene Auswirkung auf unser Verhalten und unsere Ausstrahlung. Das Status-Modell kennt vier Komponenten: hoher und tiefer Status, innen und außen. In jeder Gesprächssituation nimmt einer der Gesprächspartner den hohen äußeren, der andere den niedrigeren äußeren Status ein, zum Beispiel Chef/in und Angestellte/r.</p>
<p>Das gilt sogar für Gespräche auf Augenhöhe, zum Beispiel unter guten Freunden. Manchmal ist der eine der Hilfesuchende, während der andere Unterstützung gibt. Sie kennen das sicher – spüren Sie einmal in sich hinein. Oftmals wechselt der Status innerhalb einer Situation.</p>
<hr />
<blockquote>
<h5><em>„Unsere Statuspositionen übermitteln wir unter anderem durch den persönlichen Ausdruck wie<br />
Gestik, Mimik, Stimme oder Wortwahl. Die können wir gut beeinflussen.“</em></h5>
<p class="p1"><em>¬ Andrea Stasche</em></p>
</blockquote>
<hr />
<p>Daneben sind Faktoren wie Wissen, Funktion, Position, physische Stärke und Reichtum bekannte Statussymbole.</p>
<p>Jede Kombination dieser Komponenten hat ihre ganz eigene Ausprägung. Wir vereinen in unterschiedlichen Situationen unseres Lebens alle vier Status-Typen in uns. Im Kern aber tendiert jeder zu einem bevorzugten Status – besonders in Stresssituationen.</p>
<p>Um seinem Notsteuerungssystem nicht ausgeliefert zu sein, sondern selbst die Wahl zu haben und die <a href="https://andrea-stasche.de/gesprächsführung-seminar/">Führung</a> übernehmen zu können, lohnt es, sich mit dem Status-Modell auseinanderzusetzen: Ich erkenne die Fallen und Tücken meines eigenen, bevorzugten Statusmodells. Ich lerne, meinen Status bewusst und aktiv zu gestalten und einzusetzen. Zudem kann ich das Verhalten und die Wirkung anderer Menschen neu einschätzen und so mein Verhaltensrepertoire und meinen Kommunikationsstil darauf anpassen.</p>
<hr />
<p>Wenn Sie mehr über den Status und das Statusmodell erfahren möchten, fragen Sie mich oder besuchen Sie meinen Workshop.</p>
<p>Auch in meinen anderen Seminaren finden sich Elemente der Status-Arbeit.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>VOICE-PRIMING – SCHNELLE BILDER STATT HARTE ARBEIT</title>
		<link>https://andrea-stasche.de/2017/03/27/voice-priming/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[marcaze]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Mar 2017 09:19:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Voice Priming]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Voice-Priming]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Teilnehmer aus der IT-Branche schrieb&#160;mir kürzlich nach einem meiner&#160;Seminare: “Der Priming-Ansatz ist (aus meiner Sicht) genial, genial-einfach, umgeht das kopflastige Umsetzen von Rezepten. Mit einem einzigen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Ein Teilnehmer aus der IT-Branche schrieb&nbsp;mir kürzlich nach einem meiner&nbsp;Seminare: “Der Priming-Ansatz ist (aus meiner Sicht) genial, genial-einfach, umgeht das kopflastige Umsetzen von Rezepten. Mit einem einzigen Bild im Kopf verändert sich innerhalb weniger Minuten das komplette Auftreten des Menschen.“</p>
<p class="p1">Obwohl&nbsp;ich bereits seit 2005 mit meiner Methode Voice-Priming® arbeite, ist die jeweilige Situation, in der Menschen schnelle Veränderungen erreichen, immer wieder neu und bewegend für mich: Ein Seminarteilnehmer hält einen Kurzvortrag vor der Gruppe und fühlt sich sichtlich unwohl. Er spricht schnell und leise, sieht mehr auf sein Blatt als auf die Menschen vor ihm und wischt sich immer wieder die Hände an der Hose ab. Nach einer kurzen Pause, in der ich ihm ein Bild ins Ohr flüstere, das ihn anspricht, ist der Mensch wie verwandelt. Sicher steht er vor seinen Zuhörern und sieht ihnen ins Gesicht, seine Stimme ist laut und fest, seine Armbewegungen sind raumgreifend. Häufig bekommt der Teilnehmer positive Reaktionen auf seinen zweiten Auftritt. Das festigt den Erfolg des Erlebnisses, denn nun verbindet sich das neue Bild mit guten Gefühlen.</p>
<hr>
<h5><em>„Ein Bild, von dem ich eine konkrete Vorstellung habe,&nbsp;</em><em>kann meine Stimme, meine Sprechweise und mein Verhalten verändern.“</em></h5>
<p class="p1"><em>¬&nbsp;Andrea Stasche</em></p>
<hr>
<p>Mit dieser Methode nutze ich eine klassische Funktion unseres Gehirns. Das Priming ist ein psychologischer Effekt, bei dem ein bekannter Reiz – ein Wort, eine Vorstellung, ein Bild oder ein Geruch – das persönliche Verhalten oder die eigene Denkweise wahrnehmbar beeinflusst. Eines der bekanntesten Experimente in diesem Zusammenhang führte der amerikanische Sozialpsychologen John Bargh im Jahr 1996 durch. Eine Gruppe von Versuchspersonen bildeten Sätze aus Wörtern wie “Falten”, “Glatze” und “Florida”, wo viele Rentner ihren Lebensabend verbringen. Diese Probanden liefen anschließend messbar langsamer und schwerfälliger als eine Vergleichsgruppe, die sich gedanklich nicht mit dem menschlichen Alter beschäftigt hatte. Damit belegte Bargh den so genannten “Florida-Effekt”.</p>
<p class="p1">Diesen Effekt nutze ich in meinen Seminaren und Workshops, denn auch Stimme, Sprechweise und Auftreten lassen sich so beeinflussen. Während eines Seminars, bei der Theorie und praktischen Übungen für Stimme und Sprechen, lerne ich die Teilnehmenden mit ihrer Persönlichkeit und Sozialisation kennen. Ich erfahre, welche Veränderung sie sich wünschen, und sehe, wie sie auftreten. Meist finde ich&nbsp;sehr schnell ein persönliches&nbsp;und&nbsp;starkes Bild für jeden Menschen. Das ist wichtig, wenn die Vorstellungskraft sichtbar Veränderung bewirken soll.</p>
<p class="p1">Diese Vorgehensweise wurde zu meiner Methode, die ich als Voice-Priming® bezeichne: Voice für „Stimme“ und Priming für „Zündmasse, Zündung“. Den Begriff Voice-Priming® ließ ich mir vor einigen Jahren markenrechtlich schützen.</p>
<p class="p1">Für meine Coachees hat diese Methode den Vorteil, dass sie&nbsp;sofort und ohne großen Aufwand wirkt. Darin unterscheidet sie sich&nbsp;von anderen Methoden, die häufig über lange Zeit&nbsp;viel&nbsp;Übung verlangen. Der „persönliche Prime“, die persönliche Initialzündung, ist jederzeit wieder abrufbar. Das berichten mir viele zufriedene Teilnehmerinnen und Teilnehmer häufig noch Jahre später in Mails oder bei zufälligen Begegnungen.</p>
<p class="p1">Wenn Sie Lust haben, Voice-Priming®&nbsp;selbst auszuprobieren, kommen Sie in eines meiner Seminare oder nutzen Sie das Einzelcoaching. Ich freue mich darauf, mit Ihnen gemeinsam die für Sie passende „Zündung“ zu finden!</p>
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		<item>
		<title>KLOPFEN STATT DOPING – PEP HILFT BEI LAMPENFIEBER UND STRESS</title>
		<link>https://andrea-stasche.de/2017/03/25/pep-klopfen-statt-doping-bei-lampenfieber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[marcaze]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Mar 2017 09:13:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Money]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer mehr gesunde Berufstätige greifen zu zum Teil rezeptpflichtigen Medikamenten wie Ritalin, um Stresssituationen im Beruf besser begegnen zu können. Das belegt der Gesundheitsreport 2015 der DAK-Gesundheit,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr gesunde Berufstätige greifen zu zum Teil rezeptpflichtigen Medikamenten wie Ritalin, um Stresssituationen im Beruf besser begegnen zu können. Das belegt der Gesundheitsreport 2015 der DAK-Gesundheit, der kürzlich in Berlin vorgestellt wurde. Dabei gibt es eine einfache und wirksame Methode, um mit leistungsmindernden Emotionen gut umzugehen: Die Klopftechnik der Prozess- und Embodimentfokussierten Psychologie (PEP) reduziert negative Gefühle, extremen Stress und Lampenfieber.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-1389 alignleft" src="https://andrea-stasche.de/wp-content/uploads/2017/11/PEP_header_1-238x300.gif" alt="" width="238" height="300" />Die Zahlen sind erschreckend, die der aktuelle Gesundheitsreport aufführt: 6,7 Prozent der Beschäftigten greifen unter Stress oder Überlastung zu Medikamenten. Vier von zehn Dopingnutzern greifen vor Präsentationen oder wichtigen Verhandlungen zu chemischen Mitteln, so die Studie.</p>
<p>Und egal, ob ein Vortrag vor hundert Menschen oder ein Gespräch mit einem einzigen ansteht, der für das eigene Leben wichtig ist – Lampenfieber und Versagensängste kennt nahezu jeder von uns. Das sind die Situationen, in denen PEP eine gute Alternative bietet.</p>
<p>Konkret funktioniert das so: Vor einer Prüfung, einer Präsentation oder einer wichtigen Verhandlung, wenn Nervosität und Unsicherheit vorherrschen, wird ein bestimmter Akupunkturpunkt geklopft. Anerkennende Sätze wie „Auch wenn ich Sorge habe, meine Zuhörer zu langweilen, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin“ unterstützen die Wirkung. Schließlich bestehen Gefühle zum Großteil aus Körperwahrnehmungen. Deshalb kann der Körper mit PEP gut einbezogen werden, wenn es um negative Emotionen geht.</p>
<p>Das Gehirn reagiert auf die Bewegung, die Stimulation der Akupunkturpunkte und die Botschaften. Dysfunktionale Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster werden durch eine Verstörung neuronaler Netzwerke mittels bifokal multisensorischer Stimulationen verändert. Das sind neben dem Klopfen auf Akupunkturpunkten und Affirmationen aussprechen auch Augenrollbewegungen, Summen oder Zählen.</p>
<p>Tatsächlich zeigt die Klopftechnik in Verbindung mit selbstakzeptierenden Affirmationen häufig erstaunliche Wirkung. Ängste werden reduziert und verschwinden nach einiger Zeit häufig ganz.</p>
<p>PEP nach Dr. Michael Bohne erweitert seit Februar 2015 mein eigenes Spektrum an Unterstützung für meine Klienten. Vor Auftritten oder wichtigen Gesprächen kann ein kurzer Moment der Ruhe in Verbindung mit dem Klopfen den leistungsmindernden Stress in gesundes und positives Lampenfieber verwandeln.</p>
<p>Probieren Sie es aus – ich zeige Ihnen gerne, wie!</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-1391 size-full" src="https://andrea-stasche.de/wp-content/uploads/2017/11/PEP_Klopfpunkte.gif" alt="" width="605" height="335" /><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1390 " src="https://andrea-stasche.de/wp-content/uploads/2017/11/PEP_Selbstakzeptanz.gif" alt="" width="313" height="317" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>PUOH – MEHR ALS EINE HANDBEWEGUNG</title>
		<link>https://andrea-stasche.de/2017/03/25/puoh-handbewegung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[marcaze]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Mar 2017 08:40:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[PUHO Handbewegungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Perspiciatis unde omnis iste natus sit volupt tem accusantium doloremque laudantium, totam rem aperiam, eaque ipsa quae ab illo inventore veritatis et quasi architecto beatae</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://andrea-stasche.de/2017/03/25/puoh-handbewegung/">PUOH – MEHR ALS EINE HANDBEWEGUNG</a> erschien zuerst auf <a href="https://andrea-stasche.de"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gesten sind mehr als psychologisch verräterische Bewegungen unseres Körpers. Gestik kann Sprache unterstreichen und sogar ersetzen. Sie sorgt für Sympathie unter Gesprächspartnern und ist in mancher Beziehung sogar eine Weltsprache.</p>
<p>Als Manipulatoren werden die Gesten bezeichnet, die nicht Teil der Nachricht sind. Dazu gehören das Reiben des Armes, das Wippen des Fußes oder das Spielen an einer Haarsträhne bei Nervosität. So bauen Sprechende Erregung ab. Diese Gesten sind es, die in der Körpersprache hauptsächlich interpretiert werden.</p>
<p>Doch oft stehen unsere Bewegungen in Verbindung mit dem Wort. Beschreibende Gesten begegnen uns in fast jedem Gespräch. Da wird die Größe des Tisches mit einer begleitenden runden Armbewegung angedeutet, bei der die flache Hand mit der Fläche nach unter zeigt. Eine Kellnerin stellt extra das Tablett ab, um mit mischenden Bewegungen die Zusammensetzung des Apfelnachtischs zu untermalen. Oder eine Wegbeschreibung wird von den Zeigegesten in die entsprechenden Richtungen begleitet.</p>
<p>Gesten haben nicht nur untermalenden Charakter – das begreifen wir intuitiv: Sie verdeutlichen die gesprochene Aussage und setzen sich als Bilder in unserem Gedächtnis fest. Wir merken uns das Gesagte daraufhin besser.</p>
<p>Wie Gesten eine gemeinsame Basis zwischen zwei Menschen schaffen können und damit die gegenseitige Beziehung festigen, beschreibt die Linguistin Judith Holler vom Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen in ihrem Artikel „Verhaltenskoordination, Mimikry und sprachbegleitende Gestik in der Interaktion“ für die Zeitschrift Psychotherapie-Wissenschaft:</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h5><em>„Sehr häufig passiert es, dass wir in der <a href="https://andrea-stasche.de/kommunikationstraining/">Kommunikation</a> die Gesten des Gesprächspartners nachahmen, um zu zeigen, dass wir verstanden haben. Dieser als Grounding bezeichnete Prozess wird für eine erfolgreiche Kommunikation als wichtig angesehen.“</em></h5>
<p class="p1"><em>¬ Judith Holler</em></p>
<hr />
<p>Und Gesten können sogar noch mehr: „Das Bild dort finde ich schön!“ ist als Aussage nur dann verständlich, wenn wir das zugehörige Deuten mit dem Finger wahrnehmen. Hier ist Gestik deutlich mehr als Untermalung: Sie ist „fester Bestandteil der übermittelten Bedeutung“. Ohne sie sind die gesprochenen Worte unvollständig.</p>
<p>Zu den sprachersetzenden Gesten gehört schließlich „palm up open hand“, die „PUOH“-Geste. Die flache Hand, deren Fläche nach oben zeigt, und die gegen Ende einer Rede oder eines Vortrags gewissermaßen das Wort von einem Sprecher an den nächsten weitergibt, steht nahezu allein für sich und ihre Bedeutung. Sie ersetzt damit die gesprochene Sprache völlig. Zum Großteil werden diese so genannten Embleme sogar überregional, länderübergreifend oder weltweit verstanden. Damit wird Gestik zur menschlichen Universalsprache.</p>
<hr />
<p>aus: Judith Holler, Psychotherapie-Wissenschaft,<br />
2011/1: 56 – 64</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>STIMME SCHAFFT SYMPATHIE</title>
		<link>https://andrea-stasche.de/2017/03/24/stimme-schafft-sympathie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[marcaze]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2017 08:41:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Button]]></category>
		<category><![CDATA[Consulting]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://anst.luurens.koeln/?p=28</guid>

					<description><![CDATA[<p>Perspiciatis unde omnis iste natus sit volupt tem accusantium doloremque laudantium, totam rem aperiam, eaque ipsa quae ab illo inventore veritatis et quasi architecto beatae</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://andrea-stasche.de/2017/03/24/stimme-schafft-sympathie/">STIMME SCHAFFT SYMPATHIE</a> erschien zuerst auf <a href="https://andrea-stasche.de"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Patienten verklagen niemanden, den sie gut leiden können”, weiß Alice Burkin, Fachanwältin für Medizinrecht aus Boston. In all den Jahren, in denen ich Patienten vertrete, hat noch nie einer zu mir gesagt: „Ich finde diesen Arzt sehr sympathisch und ich tue es wirklich ungern, aber ich möchte ihn auf Schmerzensgeld verklagen.” Ich hatte schon Klienten, die mir sagten, sie wollten einen Facharzt verklagen. Wenn wir ihnen dann sagen, dass wir die Schuld nicht beim Facharzt sehen, sondern bei der Hausärztin, die eine falsche Erstdiagnose gemacht hat, dann sagen sie: „Das ist mir egal. Ich bin zufrieden mit ihr und werde sie nicht verklagen.”*</p>
<p>Diese Erkenntnisse sind bereits überraschend – besonders für Menschen, die glauben, eher rational zu entscheiden. Und es geht noch weiter: Im Rahmen einer Studie spielte die Psychologin Nalini Ambady unabhängigen Juroren 40-sekündige Videoaufnahmen von Patientengesprächen mit Chirurgen vor. Die hochfrequenten Töne hatte sie herausgenommen, sodass keine Worte zu verstehen waren. Satzmelodie, Sprechrhythmus und Tonhöhe blieben aber erkennbar. Aufgrund dieser kurzen Sequenz konnte die Testgruppe tatsächlich Vorhersagen darüber machen, welche Äzte häufig verklagt wurden – ohne dem Gespräch gefolgt zu sein und die Kompetenz des Sprechenden einschätzen zu können. Ambady selbst erklärte, sie und ihre Kollegen wären „von den Ergebnissen völlig umgehauen“ worden.</p>
<p>Letztendlich ist es also die <a href="https://andrea-stasche.de/stimmtraining/">Stimme</a>, die dem Patienten den Eindruck vermittelt, er sei in guten Händen. Wenn sich der Arzt daneben nur 3,3 Minuten mehr Zeit nimmt als seine ungeduldigeren Kollegen, seinem Gegenüber Respekt entgegenbringt, sein Vorgehen ankündigt und Fragen beantwortet, kann er sich der Sympathie seines Patienten sicher sein.</p>
<p>Diese Ergebnisse lassen sich auf viele weitere Branchen übertragen, in denen Beratung und Vertrauen ausschlaggebend sind, egal ob Banken, Apotheken, Versicherungen oder Vertrieb. Dass wir unsere Stimme antrainiert haben, sie also nicht angeboren und damit unveränderlich ist, wissen Sie bereits, wenn Sie eines meiner Seminare besucht haben. Falls nicht, lade ich Sie herzlich dazu ein, eine meiner Veranstaltungen zu besuchen. Wenn Sie Fragen haben oder einen Kommentar abgeben möchten, freue ich mich über Ihre Rückmeldung.</p>
<p>Ihnen eine gute Zeit!</p>
<p>Herzlichst<br />
<em>Ihre Andrea Stasche</em></p>
<hr />
<p>* aus Malcolm Gladwell: „Blink!: Die Macht des Moments”</p>
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